Bernadette Linsbichler, 2009
Vetsuisse-Fakultät Universität Zürich, Departement Pferde, Musculoskeletal Research Unit (MSRU)
Kontakt: gschmid@vetclinics.uzh.ch
In der vorliegenden Studie wurde die instrumentierte posterolaterale Fusion im Schafmodell untersucht. In der Präliminärstudie wurde der Fusionsverlauf der Positiv- (Gruppe B, autologer Knochen) und Negativkontrolle (Gruppe A, leeres Fusionsbett) untersucht. In der Hauptstudie wurden 2 experimentelle Gruppen (Gruppe C: Fibrin+ PTH1-34, Gruppe D: Fibrin+PTH1-34 +MBCP) untereinander und mit den in der Vorstudie ermittelten Ergebnissen verglichen. Die röntgenologische Fusion wurde in den Gruppen der Vorstudie 7 bis 9 Monate postoperativ anberaumt, die Computertomographische nach 10 bis 11 Monaten. 3 Monate nach der Operation konnte in den Gruppen A, B und D eine computertomographische Fusionsrate von 21-40 % verzeichnet werden, in Gruppe C von 0-20 %. Makroskopisch konnten vollständige Fusionen in allen Gruppen festgestellt werden. In den Faxitronbildern konnten vollständige Fusionen in den Gruppen A und B und Unvollständige in den Gruppen C und D verzeichnet werden. Bei der histologischen Beurteilung konnte in Gruppe A mehr ausdifferenzierter Lamellenknochen festgestellt werden als in Gruppe B. In den beiden Gruppen der Hauptstudie war der Geflechtknochenanteil sehr hoch. In den Gruppen A, B und C wurde neuer Knochen über enchondrale Ossifikation gebildet, in der Gruppe D über Desmale. In den Gruppen C und D konnten Lymphozyten, Plasmazellen und Makrophagen nachgewiesen werden. In Gruppe D konnte in den Dünnschnitten Makrophagen und Riesenzellen festgestellt werden.
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