Regina Hofmann-Lehmann

Prof. Dr. med. vet. Regina Hofmann-Lehmann

Vorsteherin Departement für klinische Diagnostik und Services

«Ich analysiere gerne komplizierte Sachverhalte.»

 

Laufbahn

1983 – 1988 Studium der Veterinärmedizin, Universität Zürich
1989 – 1991 Dissertation, Veterinärmedizinisches Labor, Universität Zürich
1992 – 1993 Postgraduate Course in experimenteller Medizin und Biologie, Universität Zürich
1997 – 2001 PostDoc und Instructor for Medicine, Dana-Farber Cancer-Institute und Harvard Medical School, Boston, USA
2003 Habilitation, Labor- und experimentelle Medizin, Universität Zürich
2004 – 2010 SNF-Förderungsprofessur, Vetsuisse- Fakultät, Universität Zürich
seit 2010 ausserordentliche Professorin für Labormedizin, Universität Zürich
seit 2011 Leiterin Veterinärmedizinisches Labor, Universität Zürich
Leiterin Zentrum für klinische Studien, Universität Zürich
 
Weshalb haben Sie sich für die Wissenschaft entschieden?
Meine Vorliebe und Stärke liegt im mathematischnaturwissenschaftlichen Bereich. Ich analysiere gerne komplizierte Sachverhalte mit dem Ziel sie zu verstehen, eine Logik dahinter zu erkennen und diese vereinfacht darzustellen. Neues entdecken, offene Fragen anzugehen, macht mir Freude. Und mit etwas Glück kann dies dazu beitragen, neues Wissen zu schaffen.
 
Was gefällt Ihnen an Ihrer Arbeit und was ist das Besondere dabei?
Meine Arbeit ermöglicht mir, neue Ideen und Projekte zu entwickeln und umfasst den ganzen Zyklus von der Idee über die Planung und Umsetzung zum Endergebnis. Zudem arbeite ich gerne im Team und schätze die Selbständigkeit und Unabhängigkeit.
 
Welche Tipps geben Sie einer Jungforscherin auf den Weg, die eine akademische Karriere ins Auge fasst?
Wissen oder herausfinden, was man möchte, wohin man will, wo die persönlichen Stärken und Neigungen liegen. Dann die bestmöglichen Ausbildner respektive den Ausbildungsplatz finden, sowohl hierarchisch, als auch sozial. Sich gut informieren und vernetzen. Die Ziele nicht aus den Augen verlieren.
 
Welche Massnahmen ergreifen Sie, um den wissenschaftlichen Nachwuchs an Ihrem Institut zu fördern?
Ich versuche flexible Arbeitsbedingungen zu schaffen, die gut vereinbar sind mit einem Familienleben. Motivierend sind ein gutes Arbeitsklima und eine kollegiale Atmosphäre im Team. Es gibt dennoch institutionelle Hindernisse, die im Moment kaum zu überwinden sind. Die Universität sollte die Voraussetzungen schaffen, dass die akademische Laufbahn für Frauen attraktiver wird (z.B. Teilzeitstellen auf allen Ebenen, Selbstverständlichkeit der Kinderbetreuung, vermehrte Wertschätzung der Mitarbeiterinnen).