Anette Liesegang

Prof. Dr. Anette Liesegang

Professorin Knochen- und Kalziumstoffwechsel von Tieren | Institutsdirektorin

«Mit Elan kommt man zum Ziel!»

 

Laufbahn

1989 – 1994 Studium - an der Universität Zürich und an der Université de Montréal, Kanada
1995 – 1997 Dissertation am Institut für Tierernährung, Universität Zürich
2001 – 2007 Habilitation am Institut für Tierernährung, Universität Zürich
Seit 2012 Ausserordentliche Professorin für Tierernährung, Vetsuisse-Fakultät Universität Zürich
Seit 2013 Ordentliche Professorin für Tierernährung, Vetsuisse-Fakultät Universität Zürich
 
Wissenschaftliche Arbeit versus andere Berufstätigkeit: Weshalb haben Sie sich für die Wissenschaft entschieden?
Ein grosser Vorteil ist, dass unsere Fakultät den Professorinnen und Professoren die Möglichkeit bietet, Wissenschaft, Lehre und Dienstleistung zu verbinden. Das heisst für mich, dass ich meine Begeisterung, Neues zu erforschen, mit meinem praktischen Beruf und der Freude daran, Wissen weiterzugeben, direkt verbinden konnte.
 
Welche Person / welche Institution hat Sie in Ihrem beruflichen Umfeld am stärksten unterstützt?
Allen voran mein damaliger Chef, der mir die Möglichkeit gegeben hat zu habilitieren. Am Stärksten, muss ich jedoch sagen, hat mich mein privates Umfeld unterstützt.
 
Welche Massnahmen ergreifen Sie als Professorin, um den wissenschaftlichen Nachwuchs (insbesondere Frauen) an Ihrem Institut zu fördern?
Ich schicke junge Forschende an relevante internationale Kongresse, damit sie sich ein Bild machen können, was alles auf ihrem Gebiet gemacht wird und vor allem von wem. So können sie bereits früh Netzwerke schaffen.
 
Welche Tipps geben Sie einer Jungforscherin auf den Weg, die eine akademische Karriere ins Auge fasst?
Es kommt sehr auf die Pläne der jeweiligen Person an. Auf jeden Fall rate ich ihr, möglichst viele unterschiedliche Institutionen anzuschauen, Arbeitsweisen zu beobachten. Falls sie ins Ausland möchte, schaffe ich ihr die nötigen Verbindungen.
 
Ist es aus Ihrer Sicht eine Herausforderung die, Balance zwischen Forschung und der praktischen Arbeit in der Klink zu halten? Wie gehen Sie damit um?
Für mich ist es ein Glück und eine Begünstigung, dass ich Forschung und Dienstleistung verbinden kann. Auch wenn dies mit viel Arbeit verbunden ist. Es ist jeden Tag eine Herausforderung. Diese mit Elan zu bewältigen, hat mir vermutlich geholfen, immer näher an mein Ziel zu kommen und neue Möglichkeiten auch für andere zu schaffen.