Enni Markkanen

Prof. Dr. Enni Markkanen

Assistenzprofessorin für Pharmakotherapie und Toxikologie

Funktion: Forschungsgruppenleiterin

Forschungsgebiet: Tumorbiologie vergleichende Onkologie und die Interaktion zwischen Tumorzellen und dem umgebenden Stroma

“Success in science is surviving failure” – stammt von meinem Doktorvater U. Hübscher.

 

 

Laufbahn  
2002 – 2007 Studium der Veterinärmedizin, Universität Zürich
2007 DVM: Vetsuisse-Fakultät, Universität Zürich. Interaction studies on a checkpoint clamp with components of the base excision repair machinery.
2008 – 2011 PhD: Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät, Universität Zürich. Regulation of oxidative DNA damage repair by DNA polymerase and MutYH by cross-talk of posttranslational modifications.
2012 – 2013 Postdoc: Universität Zürich, Molekulare Krebsforschung
2013 – 2014 Postdoc: University of Oxford, Molekulare Krebsforschung
2021 Vetsuisse-Fakultät, Universität Zürich. Remodelling of cancer-associated stroma.
2022 Assistenzprofessur: Vetsuisse-Fakultät, Universität Zürich
 
 
Weshalb haben Sie sich für die Wissenschaft entschieden?
Weil mir die Wissenschaft unglaublichen Spass macht. Zu verstehen, wie der Körper funktioniert, ist faszinierend.
 
Was gefällt Ihnen an Ihrer Arbeit und was ist das Besondere dabei?

Das besondere an der Wissenschaft ist, dass man Fragestellungen untersuchen darf, welche noch nie jemand gestellt hat. So trägt man dann auch Stück für Stück zu neuen Erkenntnissen eines grossen Ganzen bei.

 
Welche Person / welche Institution hat Sie in Ihrem beruflichen Umfeld am stärksten unterstützt?
Ich hatte immer das grosse Glück, von verschiedenen Personen in meinem Umfeld umgeben zu sein, welche an mich glauben und mich sehr stark unterstützen. Mein erster Mentor war mein Doktorvater U. Hübscher, der massgeblich dafür verantwortlich ist, dass ich dort bin wo ich heute stehe. Erwähnen möchte ich auch meinen heutigen Vorgesetzten H. Nägeli, der mir immer mit Rat und Tat zur Seite steht. Es ist wichtig, dass man solche Personen um sich hat, welche einem den Rücken freihalten.
 
Welche Massnahmen ergreifen Sie als Professorin, um den wissenschaftlichen Nachwuchs (insbesondere Frauen) an Ihrem Institut zu fördern?

Ich versuche dem mir direkt unterstellten Nachwuchs die grösstmögliche Freiheit zu geben, um eigene Ideen und Fragestellungen zu entwickeln und umzusetzen.

Zudem bin ich Ko-Koordinatorin der zwei Mentoring-Programme unserer Fakultät, wodurch ich einen guten Einblick in die Probleme und Fragestellungen des Nachwuchses sensibilisiert werde. Diese Lehren versuche ich dann in den Institutsalltag einzubringen.
 
Welche Tipps geben Sie einer Nachwuchsforscherin auf den Weg, die eine akademische Karriere ins Auge fasst?
Tue das, was dir Spass macht, und vergiss nicht: “Success in science is surviving failure”.
 
Wie stellen Sie Ihre persönliche Work-Life-Balance sicher?
Es gibt zwei Grundpfeiler in meinem Leben, welche mir zu meiner mentalen Balance verhelfen: meine Familie und meine Pferde. Ich geniesse es sehr, aktiv Zeit mit meinem Sohn und meinem Mann zu verbringen. Der Umgang mit meinen Pferden verlangt absolute Konzentration und Fokus, so dass ich aktiv «abschalten» muss. Das wiederum räumt den Kopf frei, um sich wieder auf die Arbeit konzentrieren und neue Ideen entwickeln zu können. Der Umgang mit diesen faszinierenden Tieren bietet mir eine Art täglichen ‘Mikro-Urlaub’.
 
Welchen Tätigkeiten gehen Sie neben der Forschung, Lehre und Arbeit in der Klinik nach, um sich zu erholen und um Inspiration zu schöpfen?
Ich reite sehr aktiv in meiner Freizeit und nehme an Vielseitigkeits-Wettbewerben teil.